Die staade Zeit..

....is scho fast vorbei....

Und deshalb nutz ich den letzten Rest der nachweihnachtlichen Fressnarkose um mich mal wieder zu melden.

Die Feiertage und die Familie sind überstanden und schon gallopiert der nächste Feiertag auf uns zu.
Derweil nutzen wir die Zeit und denken über das Jahr nach, was es gebracht und was es verbockt hat, erleben noch mal die schönen Momente, schieben die schlechten Beiseite und werden melancholisch.

Damit ich jetzt nicht ganz in irgendwelchen Depressionen versinke stürz ich mich auf ein dringend benötigtes Projekt und mach mich mal an mein Ballkleid für den Zuckerbäckerball. Der 17. Januar kommt schneller als man denkt.

Meine Wahl viel auf den Butterick Retro 4919. Ich hab noch einiges an roter Ikea-Seide rumliegen, ich denke, das könnte gut funktionieren. Für den Unterrock sind noch Meterweise Tüll gebunkert, also kanns los gehen.
Und diesmal sogar mit einem Probestück... ganz untypisch für mich.

So bin ich denn erst mal beschäftig und werd ich weiter auf dem laufenden halten. 

Faule Hausfrauen Kuchen…


….so nenn ich ihn jedenfalls, weil er wirklich schnell geht und einfach lecker ist.

Zutaten:

300 g Mehl
150 Zucker
100 Butter
1 Ei
Vanillezucker

1 Glas Kirschen
1 Packerl Vanillpudding
1 EL Stärke
5 EL Zucker
Zimt, Nelke

Optional:
1 Packerl nackerder Frischkäse
1 Becher Sahne
2 Pack Vanillezucker
Zimt

Aus Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker und dem Ei einen Mürbteig kneten und daraus in einer Springform Boden und Rand formen.
Entweder man vermurkst hier den kompletten Teig und macht dann eine Frischkäsehaube auf den Kuchen oder man behält ein Drittel über und macht einen Pie. Da hat man die Wahl.

Die Kirschen abgießen und gut abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Die abgetropften Kirschen auf dem Kuchenboden verteilen.
Aus dem übrigen Saft (ca. 400 ml) mit dem Puddingpulver einen Pudding kochen. Beim anrühren noch Zimt nach belieben und die Stärke zugeben, die bindet das ganze noch ein wenig ab.
Die Puddingmasse über die Kirschen geben und gucken, dass auch alle gut umhüllt sind.
Jetzt hat man wieder die Wahl, entweder man packt aus dem Rest Teig einen Piedeckel drauf oder man schiebt den Kuchen so ins Rohr.

Gebacken wird er bei ca. 1 Stunde bei 160 ° Ober-/Unterhitze.

Optional kann man dem Kuchen dann nach dem Abkühlen noch eine Cremehaube verpassen.
Sahne mit Vanillezucker und Zimt aufschlagen und darunter den Frischkäse rühren, auf den Kuchen streichen und genießen.

Das Rezept funktioniert auch mit Äpfeln, dazu 6 – 8 Äpfel würfeln, den Rand höher ziehen und einen Pudding aus zwei Packungen Vanillezucker und ca. 700 ml Apfelsaft und einem EL Stärke kochen.
Ich bin mir auch sicher, dass dieses Rezept mit anderen, nicht zu matschigen Obstsorten wunderbar funktioniert. Blaubeeren z.B. Oder frische Himbeeren.

Und wie immer gilt, experimentieren ist immer gut. Man könnte die Puddingmasse mit den verschiedensten Gewürzen versehen oder in die Frischkäsecreme verschiedenste Gewürze einrühren. Da ist halt Fantasie und Fingerspitzengefühl gefragt. ^^

Zeitreise Eichenzell

...oder einmal 18. Jahrhundert hin und zurück!

Frontansicht Eichenzell











Der Kutschhof















Donnerstag Nachmittag brachen wir - mein Wiki, Dani und ich - gestapelt in ein Auto zu einer laaaaangen Fahrt quer durch Bayern hinein nach Hessen auf. Sechs Stunden später (normal wären 4,5) waren wir dann da.
Also bitte einaml im finstern Zelt aufbauen, Strohsäcke füllen und ganz schnell die Schlafplätze herrichten, zu mehr waren wir nicht mehr wirklich fähig. Wir haben noch einen kurzen Absacker bei den Hessen getrunken - Äpplewoi is einfach köstlich - um dann unter die Wolldecken zu kriechen.

Freitag war für uns dann der erste Tag "in time". Dani war relativ früh auf und hat als erstes Kaffee für die koffeinsüchtigen gekocht und mich damit vom Strohsack gelockt. Überraschenderweise war diese Nächtigungsart sogar ziemlich bequem und ich hab geschlafen wie ein Stein. Nachdem ich eingeschnürt und angezogen war und etwas gefrühstückt hatte, haben wir uns erst mal auf Erkundungstour begeben. Es gab wieder sooooo viel zu sehen, zu entdecken und so viele Freunde und Bekannte zu treffen. Das Wochenende war eh wieder viel zu kurz.

Kritische Blicke von den Zivilisten

Nach der ersten Runde war ich schon ein paar Euro ärmer und einige schöne Dinge reicher. Meine Beute werd ich jedoch seperat vorstellen. Ich hab ein paar echt schicke Sachen erjagt. ;)

Den Rest des Freitags haben wir mit reden, einkaufen (in Klamotte immer wieder ein Erlebnis!), reden und kochen verbracht. Abends dann einen Abstecher ins Zivillager gemacht um ein bissl mehr zu quatschen und Adels zu besuchen.
Auf dem Weg dorthin hab ich dann auch Bekanntschaft mit den diebischen Eigenschaften von Soldaten gemacht... wollte mir der doch glatt meine Flasche Port klauen. Ich konnte das jedoch gerade noch verhindern. Die Jungs vom "German Regiment of Maryland and Pennsylvania" sind echt toll und nett. Mit denen hatten wir Nachmittags über Sanne schon ein bissl Kontakt hergestellt.
So hatten wir den Freitag auch schon rum bekommen und wurden Samstags dann von den Weckkommandos der verschiedenen Einheiten im Militärlager geweckt. Auch eine Interessante Erfahrung.
Laubhütte des German Regiments








Soldatenlager






Sonnenuntergang bei den Soldaten
Der Seitenflügel im Sonnenuntergang
Ausblick aufs Zivillager












Netterweise war auch am Samstag Morgen der Kaffee schon fertig und ich brauchte mich nur noch anziehen und mich nach draussen sitzen. ;)
An dem Tag hatte ich eine wunderbare Beschäftigung. Erst wieder flanieren, rumratschen und die Schlacht angucken und danach Brot backen. 
Experimenteller Weise hatten die Jungs vom German Regiment aus Lehm einen Feldbackofen aufgebaut und buken das ganze Wochenende darin ihr Brot. Netterweise durfte ich darin für uns auch zwei kleine Laibe Weizenvollkornbrot backen und diese dann zum Abendessen servieren. Spaßeshalber haben wir dann noch versucht, kleine Kuchen mit Pflaumen und Äpfeln aus dem Schlossgarten zu backen. Leider war es da schon etwas kühl und der Hefeteig wollte nicht wirklich gehen. Der Backofen war trotz nochmaligem nachheizen nicht mehr warm genug und so hat es leider nicht ganz so funktioniert wie wir dachten. Aber geschmeckt hat er dann trotzdem. Wer kann sich schon Kuchen auf Lager backen?

Die Zwetschgentörtchen im Ofen
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Zum Abendessen gab es dann abgewandelte Baked Beans. Nachdem ich die Beans nur kochen und nicht backen konnte, hab ich sie den ganzen Nachmittag mit Zwiebeln, Wammerl, Geräuchertem und Ahornsirup geschmort. Raus kam ein wunderbar cremiger, herrlich süßlich-salzig schmeckender Eintopf. Himmel war der gut.... dazu das selbstgebackene Brot.... herrlich! Wir haben zu dritt eine Riesen Portion und den kleineren der Brotleibe komplett vernichtet.

Bohneneintopf
Selbsgebackenes Brot






















Später gingen wir kurz zum Tanz in der Scheune, dort wurden gemeinsam historische Tänze nachgetanzt. Ein Heidenspaß, leider drücken meine Schuhe ein bissl und ich konnte an dem Abend nicht mehr wirklich laufen. Somit war mir der Spaß etwas vergällt... so haben wir uns nur ein bissl gemütlich zusammengesetzt und ein bissl geratscht und getrunken.

Damit war dann auch schon wieder Sonntag... für uns leider schon wieder Abreisetag... viel zu schnell war die Zeit vergangen. Ich hab den Sonntag wieder mit rumratschen verbracht... das macht einfach am allermeisten Spaß! ;)

Um halb sieben Abends waren wir dann wieder auf dem Weg nach Hause. Leider hatten wir um München rum wieder Stau, so dass wir wieder ewig brauchten und erst nach 12 zu Hause waren.










 

Die Hessen in der Schlacht
Indianische Kundschafter













Die Damen vom Zivillager
Futterstilleben















Jetzt sitz ich hier, trauer der Zeit in Eichenzell nach und freu mich schon auf nächstes Wochenende, da heißt auf aufs Cave Gladium. Also jetzt alles andere waschen, aufräumen und neu packen. ;)

Beute von der Dult

Nachdem ich lang nix von mir hören hab lassen - bloggen mit dem iPad is so anstrengend - meld ich mal wieder.

Am Freitag nach dem Brunnenfest auf dem Viktualienmarkt sind wir noch über die Auer Dult gebummelt. War ein nicht geplanter Ausflug und ich hätt mich mal wieder tot kaufen können. An den Ständen in den Antik- und Trödelgassen gibt es immer soooo viel zu gucken und zu entdecken.

Ich bin auf dem Weg durch die Gassen x-mal auf meine Kropfkette angesprochen worden, die ich an dem Tag zur Feier des Tages mal wieder ausgeführt hab. Sie ist aber auch ein sehr tolles Stück, dass schon meine Urgroßmutter getragen hat und auf das ich unheimlich stolz bin. 


Als erstes hat mich an einem Stand ein Grandlring angesprungen. Kein klassischer Goldring, so einer ist in der Familie schon vorhanden, sondern ein etwas gröberer Silberring mit nur einem größeren Grandl. Altersmäßig schätz ich ihn nicht sooo alt, irgendwas von 20ern vielleicht. Bei Trachtenschmuck ist das ja immer etwas schwierig zu sagen.



Der nächste Fund war eine Kette, laut Aussage der Standlerin Original 50er. Sie ist auf alle Fälle handgeknüpft und besteht aus geschliffenem Jet- oder Glasperlen. Genau kann ich es nicht sagen. An sich ist mir das auch egal, ich fand sie hübsch und hab sie mitgenommen. Das wird das erste Accessoire für mein Outfit für den Zuckerbäckerball. Mit dem Kauf der Kette war für mich klar dass ich mir ein 50er Ballkleid nähen werde.








Die Kette liegt auf einem Tüllschleier den ich neben einer Taille der 1910er und einem Straussenfedernfächer gefunden habe. Leider konnt ich mir weder die Taillie noch den Fächer leisten. Furchtbar schade, grad die Taillie hätt mich unheimlich gereizt.






Als letztes habe ich noch einige alte Fotografien mit nach Hause genommen. An dem Stand hatten wir einen unheimlichen Spaß, wir haben den ganzen Stapel Fotografien durchgewühlt und uns alle drei immer für die selben Bilder begeistert. War gar nicht so einfach, die dann auf uns aufzuteilen. ;)
























Insgesamt für mich wieder ein sehr schöner, sehr lohnenswerter Ausflug. Ich liebe es einfach über die Dult zu flanieren und diemal war es um so entspannter, da unter der Woche einfach nicht so viel los ist.

Spielzeug

Ich habs getan..... ich hab ein iPad! Ich freund mich grad damit an und versuch alle Funktionen zu ergründen. Aber an sich bin ich schon mal schwer begeistert!



Vorallem die Fotobearbeitungsapps sind klasse. Da kann sogar ich Doofie Fotos bearbeiten.

Familienzuwachs!

Am Sonntag haben wir unseren Zuwachs bekommen. Die unglaublich niedliche kleine Souxsie ist bei uns eingezogen.


























Die Prinzessin ist noch etwas schüchtern, aber so unglaublich putzig. Und übergangsweise wohnt ihr Bruder Luzifer noch bei uns, bis sich meine beste Freundin katzenfreundlich eingerichtet hat. Sie hat den Kleinen ganz spontan adoptiert, so dass wir zwei putzige kleine Zwacks mitgenommen haben statt nur einem.



















Ich hoff jetzt, dass sich meine drei Herren schnell an die kleine Süße gewöhnen, damit hier wieder eitel Sonnenschein herrscht.

Hexenküche die x-te


Wenn man nicht näht, kann man nicht bloggen, nä?
Na ja, ned ganz… ich werde euch zur Abwechslung jetzt mal mit Einfällen und Experimenten aus meiner Küche zuschwallen bis ich wieder was vorzeigbares genähtes hab.

Den Anfang mach ich mit dem Rezept für die im letzten Eintrag schon vorgestellten Sauce.
Tomatenketchup und Barbecue Sauce aus der Zuckerschen Hexenküche. Ich hoff, ich bekomm noch zusammen, wie ich sie diesmal zampanscht hab. ^^
Ich koch ja immer eher aus dem Handgelenk raus, Rezepte sind für mich Richtlinien. ;)

Die Basis bildeten diesmal:

2 kg Tomaten
1 Dose geschälte Tomaten
1 Tube Tomatenmark
2 – 3 Zwiebeln
Weinwürziger Essig
Zucker
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln würfeln und mit etwas Olivenöl langsam glasig dünsten. Wer möchte, kann auch noch gehackten Knoblauch mit dazu geben.
Derweil die Tomaten halbieren, das Innenleben raus schneiden und würfeln.
Tomaten zu den Zwiebeln geben, mit etwas Wasser und den geschälten Tomaten aus der Dose aufkochen und ca. 15 – 30 Minuten sanft köcheln lassen.
Anschließend das Tomatenmark, ca. 100 ml Weinessig und 80 g Zucker (ich kann hier nur ungefähre Angaben machen, ich mess das nie ab, ich schütt rein, bis ich mein es passt…) zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Noch mal aufkochen und die Pampfe dann durch die Passiermühle treiben.
Die übrig gebliebenen Reste mit etwas von dem durchgetriebenen und etwas Brühe mit dem Pürierstab aufmixen und noch mal durch die Passiermühle reiben.
Das ist die Basis, die nun in zwei Teile geteilt wird. Eine Hälfte wird Ketchup, eine Hälfte wird Barbecue Sauce.

Die Ketchup Hälfte bekommt noch etwas mehr Zucker und Essig ab und wird damit abgeschmeckt, bis sie den gewünschten süßlich-saueren Geschmack hat. Variationen können mit Hilfe verschiedener Pfeffersorten oder Kräuter leicht hergestellt werden. Auch könnte man Zucker durch Honig oder Ahornsirup ersetzten und mit verschiedenen Essigsorten experimentieren.

Die Barbecue Sauce braucht noch ein bissl mehr Aufmerksamkeit. Dafür braucht man:

Halbes Stück Weißen Speck (Flomen)
Worcestershiresauce
Balsamico / Malzessig
Braunen Zucker (weißer geht aber auch)
Honig oder Ahornsirup
Pfeffer, Salz
Reismehl / Stärke zum binden

Den Speck fein würfeln und in einem Topf auslassen bis sich kleine Grammeln bilden. Anschließend von der Platte nehmen. Wenn das Fett etwas abgekühlt ist, ca. 100 ml Balsamico, ordentlich Worcestershiresauce, 50 g Zucker, zwei EL Honig / Ahornsirup, Salz und Pfeffer zugeben und alles gut mit einem Schneebesen verrühren. Das ganze sollte eine glänzende, dunkle Flüssigkeit ergeben.
Anschließend etwas von dieser Flüssigkeit abnehmen um ca. zwei EL Reismehl damit glatt zu rühren. Diese Flüssigkeit in die dunkle Basis geben und noch mal aufkochen.
Anschließend Tomatenpampe mit Barbecuebasis vermischen und alles noch mal abschmecken.

Auch hier kann man wieder mit Gewürzen und Essigen oder Süßungsmitteln experimentieren.
Wer einen extrem rauchigen Geschmack möchte kann noch etwas torfigen Whisky hinzufügen oder Frühstücksspeck stark anbraten und auf der Basis dann das Flomen auslassen. Auch kann man das Flomen stärker bräunen, das gibt auch einen etwas rauchigeren Geschmack.

Generell binde ich die Saucen noch mal etwas mit Reismehl ab, mir sind sie frisch gekocht etwas zu Flüssig. Die Konsistenz von gekauftem Ketchup wird man zwar nie erreichen, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

When the witch brews....

...ja, heute alleine ohne Unterstützung.  ^^


Am Wochenende ist ja bei der großartigen Alwa Sommerfest. Und da ich nicht gern irgendwo zu einem Grillfest auftauch, ohne was dabei zu haben, hab ich heut mal wieder in der Hexenküche gepanscht.

Und oh graus, es ist sogar was geworden!
Ketchup und Barbecue Sauce, beides von Grund auf selbstgemacht. Die einzigen Fertigprodukte darin sind eine Tube Tomatenmark und Worcestershiresauce (das Ungetüm, das ich einfach nicht aussprechen kann ;) ).

Basis des Ganzen waren vier Zwiebeln und zwei Kilo Tomaten mit Knoblauch. Das wurde dann erst mal durch die Flotte Lotte getrieben, damit es auch schön sämig ist. 
 
Danach hab ich alles mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, etwas Paprika, Essig und Zucker abgeschmeckt. In die Barbecue Sauce kam dann noch weißer Speck, die Worcestershiresauceck, Balsamico und Muskat. Zum binden hab ich Reismehl benutzt.

Jetzt hoff ich, dass es den Gästen dann so gut schmeckt, wie es meinen Herren geschmeckt hat. Bei den Beiden ist der Geschmackstest schon positiv ausgefallen. ^^
 
2 Liter Ketchup


1,5 Liter Barbecue Sau



Gibt's etwas schöneres....


 ….als morgens im halbwachen Zustand vom Katerchen liebevoll überbrachte Geschenke zu finden?
Faxe - momentan noch der Kleinste - 9 Monate
Ich denk schon…

Heute morgen wurde ich von einem meiner Lieblinge mit einem halbausgewachsenen Amselkind geehrt. Ich war sehr begeistert, zumal der Verursacher es im Wohnzimmer auch noch halb gerupft hat. Vogelflaum ist doch so hartnäckig… den findet man Wochen später noch in irgendwelchen Ritzen.

Krümel - Brüderchen von Monster - ca. 3 Jahre



Aber man kann dem Gesindel doch ned bös sein… wenn sie dann da sitzen, einen aus großen Augen angucken und die Arie der verhungernden Katze singen… ^^

Monster - ca. 3 Jahre












Oder wenn man ihnen dann zuguckt, wie sie die Wurstsemmel in der Tasche anpirschen, sie fein säuberlich auspacken, den Semmeldeckel runterholen und sich am Leberkäs gütlich tun? 
Ich hätt mich beim zugucken scheckig lachen können und konnt erst mal nicht einschreiten... es war einfach zu niedlich, mit welcher Präzision das Faxgetier da gearbeitet hat. 























































When the wytches brew


Gestern war es wieder mal soweit. Ich und meine Beste haben uns getroffen um mal wieder die Küche einzusauen. Diesmal war das Mittel unserer Wahl Hollersirup.
Wir waren zwar etwas spät dran, aber im Wald hab ich noch ausreichend Hollerbliah (Hollerblüten) gefunden.

An sich ja keine große Aktion, ein paar Hollerblüten zu pflücken. Ja Pustekuchen… a) waren die Büsche unten rum schon von anderen fleißig abgeerntet und daher die Blüten nur noch relativ weit oben und b) ist es eine äußerst dämliche Idee mit Ballerinas und kurzen Hosen in den Wald zu gehen. Meine Füße haben sich unheimlich über die ganzen Brombeerranken und Brennesseln gefreut.
Nächstes Mal geh ich nicht gleich nach der Arbeit in Wald, sondern ich zieh mich vorher um.

Zuhause haben wir dann die Blüten von Käfern und ähnlichem befreit, die Stiele grob abgezupft und Wasser mit Zucker aufgekocht. 1 Liter Wasser auf ein Kilo Zucker.
Als es etwas abgekühlt hat kamen dazu noch ein paar Orangen- und Zitronenscheiben und als es nur noch lauwarm war, haben wir die Hollerblüten hinzugefügt. 

Jetzt steht das gemütlich auf meinem Herd rum und zieht durch.


Bookworm

....jaaaa... ich bin manchmal so ein Bookworm.
Heut ist das nächste Buch gekommen.




Ich hab grad scho a weng neigschnurkt und bin restlos begeistert! So richtig und überhaupt...

Als erstes gibts eine schöne Einleitung über Rüschen, Falbeln, Verzierungen und ein bissl was über die Tracht. Dann werden auf 30 Seiten verschiedene Oberteile (Spenzer, Röckl, Kasettl etc.) kurz vorgestellt und beschrieben. Alles alte Originale, bis auf ein paar Ausnahmen alle älter als 1900. Und sogar ein "Berchtesgadener Röcki " ist drin! Das freut mich als ehemalige Berchtsgodnerin natürlich um so mehr.

  
Die folgenden 145 Seiten drehen sich dann rein um die verschiedenen Rüschen und Verzierungen und wie sie gmacht werden. Manchmal ein wenig vertrackt erklärt, aber mit ein bissl überlegen kommt man schon drauf, wie es gemacht wird.
Ganz hinten ist noch ein Inhaltsverzeichnis, damit man bestimmte Rüscherl dann auch gleich findet, falls man sie nachbauen möchte.


Ich bin sehr beeindruckt von dem Buch und es wird mir auch viel nutzen, wenn ich keine Trachten nähe. Ich denke, viele der Verzierungen machen sich auch auf Tornüren sehr gut. Manche Techniken lassen sich auch sicher bei dem ein oder anderen historischen Projekt einbringen.
Und für mein "Irgendwann-Vorhaben" einer historischen Tracht ist dieses Buch noch mehr von Nutzen!

Also Trachtenbegeisterte und Nürchenfans, tut euch was gutes und lasst euch in die Kunst der handgenähten Verzierungen einführen. Ich find den Preis von 34 € für dieses Buch/Ringheft nicht zu hoch gegriffen und würde das Geld jederzeit dafür wieder ausgeben.

Und wenn sich wer wundert.... ich bekomm die Bilder grad nicht gedreht... liegt irgendwie daran dass sich Telefon und PC grad nicht wirklich verstehen. *soifz*





Hymne auf das Landleben

Es gibt unheimlich viele Gründe, warum ich das Landleben liebe....

Dies ist einer davon:



Frische Erdbeeren aus dem Garten. Winzigkleine, süße Erdbeeren mit einem unvergleichlichen Aroma. Sowas bekommen Supermarkterdbeeren nie, nie, nie hin.
Dieses Aroma verbreitet sich schon beim pflücken und dann riecht es schon so unheimlich süße und lecker nach Erdbeeren.

Das ist für mich persönlicher Luxus... das ist zwar immer nur eine Handvoll, aber halt soviel, dass es ein richtig lecker Erdbeermüsli ergibt. ^^